(C) MGV Eintracht-Liederkranz letztes Update: 24.08.2017

 

Unser Chorleiter

MGV Eintracht-Liederkranz 1874 e. V. Obertiefenbach

Karl-Wilhelm DĂŒnnes
Seitdem 22. August 2017 ist Karl-Wilhelm DĂŒnnes der neue Chorleiter beim MGV in Obertiefenbach. Er folgt der erfolgreichen Chorleiterzeit von Hubertus Weimer, mit dem der Chor seit 2004 viele große Erfolge mit an die Meil gebracht hat.Karl-Wilhelm DĂŒnnes, Jahrgang 1962, erhielt seine erste musikalische Ausbildung beim SĂ€ngerbund Rheinland-Pfalz in den Jahren 1983-1985 unter Prof. Rudolf Desch. Der erfolgreichen Chorleiterausbildung fĂŒgte sich eine Gesangsausbildung bei dem GesangspĂ€dagogen und Stimmbildner Franz Koll an. In der Zeit von 1991– 2003 war Karl-Wilhelm DĂŒnnes, der in Westerburg wohnt, Kreischorleiter des SĂ€ngerkreises Oberwesterwald und leitet bis zum heutigen Tag renommierte Chöre im Raum Westerwald, Limburg und Taunus. Dabei konnte er sich bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben mit seinen Chören erfolgreich prĂ€sentieren. Mit der Auszeichnung als bester Chorleiter des Festivals „Singing World“ im Jahr 2014 in St. Petersburg gelang Karl-Wilhelm DĂŒnnes der bisher grĂ¶ĂŸte Erfolg in der Zeit seines musikalischen Wirkens.

In Memoriam:

Hubertus Weimer †

Hubertus Weimer wurde 1960 geboren. Seine musikalische Förderung begann im frĂŒhen Kindesalter. Im Alter von 16 Jahren durchlief er seine erste Chorleiterausbildung bei den Limburger Domsingknaben.

Von 1978 bis 1983 studierte Hubertus Weimer katholische Kirchenmusik (A-Examen) mit dem Hauptfach Chorleitung bei den Professoren Helmuth Rilling und Wolfgang SchÀfer an der Musikhochschule in Frankfurt/Main.

 

Es folgten Gesangsstudien bei Prof. Martin GrĂŒndler, ein Klavierstudium bei Prof. Gisela Sott und das Studium der Orgelimprovisation bei Rolf Schwickert.

Von 1986 bis 1990 studierte Hubertus Weimer Musikwissenschaft, Psychologie und MusikpĂ€dagogik an der Uni Gießen.

Hubertus Weimer war Dozent bei den Limburger Domsingknaben und am Musikgymnasium Montabaur.

Er war Leiter von zahlreichen erfolgreichen MĂ€nnerchören und des von ihm gegrĂŒndeten Ensembles, den „westerwĂ€lder vocalisten“. Mit seinen Chören ging er aus mehr als einem Dutzend internationaler Chorwettbewerbe als erster PreistrĂ€ger hervor.

1999 grĂŒndete Hubertus Weimer den Kinder- und Jugendchor Wallmerod mit zeitweise ĂŒber 200 SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern. Diese Institution, die unter der Schirmherrschaft des Kulturfördervereins Wallmerod stand, gliederte sich in einen MĂ€dchenchor, einen Knabenchor (jeweils 3.-5. Schuljahr), einen Jugendchor und einen bundesweit gefragten Konzertchor.

Nach der Trennung vom Kulturförderverein Wallmerod grĂŒndete Hubertus Weimer ein Folgeensemble, den „Konzertchor ZwanzigElf“, der mittlerweile aus ca. 30 Mitgliedern besteht und eine außergewöhnliche QualitĂ€t erreicht hat.

Seit 2009 betreute Hubertus Weimer den Chor von „Pinocchio '90“ aus Elz.

Als Instrumentallehrer und Lehrer fĂŒr Musiktheorie hat er sich in den vergangenen Jahren weit ĂŒber die Heimatgrenzen einen Namen gemacht. Zu seinen bekanntesten SchĂŒlern zĂ€hlen der Pianist Martin Stadtfeld (Stipendiat der Villa Musica), der Jazzer Walter Born, Harald Schmitt (Domkapellmeister in Berlin), Andreas Bollendorf (vormals Domkapellmeister in MĂŒnster und nunmehr Leiter der Limburger Domsingknaben) und Andreas Bongard (in diesem Jahr Stipendiat der Villa Musica).

Über 10 Jahre lang organisierte er die Konzertreihe „Musik auf Schloss Molsberg“ im Namen des Kulturfördervereins Wallmerod mit KĂŒnstlern wie „German Brass“ und „Canadian Brass“.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 arbeitete Hubertus Weimer mit ĂŒber 450 Kindern im Rahmen seiner TĂ€tigkeit an derzeit sechs Grundschulen.

Als Juror und musikalischer Berater war Hubertus Weimer im In- und Ausland gefragt (World Choir Games, Chorolympiade, etc.).

In seiner Freizeit beschÀftigte er sich mit den Themen Lern- und Hirnforschung und unterhÀlt Kontakte zu bedeutenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet.